Buttermaschine

… zuerst wollte ich es in den anderen Eintrag rein schreiben, aber es muss einfach extra erwähnt werden das wir hier jetzt eine Buttermaschine haben, dank den sehr netten Spendern von Österreich, und Kathi, Mathias und Doris die sie mit herauf nahmen. Es funktioniert echt toll, und auch ein Dörfler von uns – wie ihr auf den Bildern sehen könnt – liebt die Arbeit!

Danke Sehr!!!

viel gibs zum erzählen, …

… dass ist so wenn man nicht so oft erzählt, aber wo man dann anfängt ist nicht immer so einfach, ich beginn in der Mitte, diesmal auf jedenfall.

Orchester

Also das ich Orchester Erfahrungen bekomme, an das hätte ich wohl nie geglaubt, aber es treffen immer wieder ganz unerwartete Dinge ein. Selbst mit gespielt hab ich zwar nicht, aber Herausforderung für meine Ohren war es immer noch genug. Im zweiten der zwei Orchester in Pahkla spielen: Kersti und Sanna Blöckflöte; Kristina Altblockflöte; Inge und Marek ein für mich nicht bezeichenbares Streichinstrument; Katarina Geige und eine sehr alte Flöte; Jevgeni Streichinstrument, und dann gibs noch die zwei Engel; Raphael, welcher Inge hilft und ich, der Marek hilft. Das ganze mit nur helfen stellt man sich einfacher vor als es ist, da natürlich alle gemeinsam nicht so ein gutes Rhythmus Gefühl haben. Somit gibt es stellen bei der kleinen Naschmusik von Mozart in der das Tempo gesenkt werden muss, oder wo schneller gespielt werden muss. Wenn man jetzt selbst spielen würde, würde man es noch schnell korrigieren können und hören ob man es richtig ausgebessert hat, aber nur durchs zeigen, verzögert sich das ganze immer, und man muss extrem auf die anderen hören, was sich als sehr schwierige aber sehr interessante Aufgabe herausgestellt hat. Am Ende haben wir es mit unseren Frühlingskonzert am 27. August doch noch halbwegs hinbekommen und das Publikum war begeistert. Neben der kleinen Naschmusik von Mozart spielten wir auch noch den Hymnus von ihm und zwei Stücke von Joseph Haydn. Weiter Aufführungen kommen noch auf uns zu, und werden sicher wieder eine Herausforderung, allerdings das anstrengendste, das Proben, ist schon geschafft.

Ausflüge

Nicht nur das machen wir neben der normal weiter gehenden Arbeit, wir waren auch im Zirkus und nochmal bei den Jägala Wasserfällen, die ich schon mit Mapa sah, aber kann nicht schaden, war viel mehr Wasser und eine einfach ganz andere Stimmung, weil doch Frühling ist. Durch den Frühling hat auch endlich die Arbeit draußen begonnen – Kerzen sowie Teppichwerkstatt geschlossen – , was ich persönlich sehr angenehm finde. Also natürlich gehen die Melk und Milchküchen arbeiten ganz normal weiter (außer kleine Änderungen wie das wir gerade sehr wenig Milch haben, da die Zuckerrüben aus sind und die Kühe erst heute auf die Weide dürfen), aber in den Zwischenräumen gib es ganz anderes zu tun.

Endlich draußen

Nachdem seit letztem Jahr ein neues Haus in Pahkla ist, aber dort der Garten noch nicht gestaltet ist, machen wir das jetzt. Dabei werden Blumen sowie Kräuter Bete zwischen den zuerst aus geschaufelten Wegen angelegt. Das mit den Wegen gestaltet sich so, dass wir zuerst ein Loch graben, in den Untergrund der aus 70% Steine und 30% Erde besteht, und dann dieses Loch mit 100% Steinen füllen. Manchmal kommt es einen ziemlich sinnlos vor, aber den Weg fertig zu sehen ist doch ein schönes Gefühl.

Zäune

Im schon alten bestehenden Garten muss natürlich auch alles wieder aufgepäppelt werden, wobei ich dabei bis jetzt noch nicht half. Ich bin vor allem auf der Farm aktiv, also eigentlich nur mit den verschiedenen Zäunen der Farm. Am Anfang reparierten wir den Holzzaun, das bedeutet: Neue Pfosten in die Erde rammen, auf alten Pfosten mit Hammer draufschlagen, morsche Pfosten aussortieren, Zaun an neuen Pfosten fixieren. Das beanspruchte uns ca. 2 Wochen lang zwischen Melken usw. Währenddessen beschäftigte ich mich auch immer wieder mit dem elektrischen Zaun, der uns vor der Feld zerstörerischen Wut der Wildschweine beschützen soll. Diesen uns schützenden Zaun wird allerdings meist nicht von den Wildschweinen nachhaltig beeinträchtigt sondern vielmehr von den Dörflern die ihn beim Traktorfahren regelmäßig übersehen und in schlichtweg überfahren. Diese Reparaturen werden mir das ganze Jahr nicht erspart bleiben, aber momentan erweitere ich ihn auch, was wieder heißt: Posten rein (diesmal Metallstäbe, also geht doch ein bisschen einfacher); Draht einhängen, alte Pfosten raus.

Ostern,

wurde hier natürlich auch gefeiert, mit selbst gefärbten Ostereier und allen anderen was so dazu gehört. Die Suche sowie die Nester wurden von uns Freiwilligen gemacht. Das Färben der Eier machten wir mit Zwiebelschale – funktionierte sehr gut – und mit Roter Beete – funktionierte nicht so gut, aber doch. Mir hat es echt Spaß gemacht, auch wenn es an meinen freien Tag war.

Kart …

Ich glaub eigentlich selbst nicht, aber ich, Ernest Aigner, war Kart Fahren, und es war echt super lustig. Zwei Dörfler waren auch mit, denen hat es auch gefallen, auch wenn einer am Anfang ein bisschen zu aggressiv fuhr.

Freizeit

Die freie Zeit, bei der man hier doch sehr oft denkt das es sie nicht gibt, verbringe ich meistens mit den Versuch mein Zimmer aufzuräumen, viel lesen, schlafen, Basketball spielen - schon dreimal inzwischen, Räder reparieren – nicht sehr erfolgreich, und manchmal Wegfahren:

Tartu …

ist die zweitgrößte Stadt in Estland und auch die Universitätsstadt, vom Gefühl her erinnert es mich sehr an Graz, viele junge Leute, ein großer Park, einfach schöne Atmosphäre. Ich war inzwischen schon zweimal dort. Einmal bin ich mit Sanna hin gefahren und habe bei einer Freundin von Katarina geschlafen. Sehr viel haben wir im gesamten nicht gemacht, außer einmal waren wir fort in einen sehr gemütlichen Lokal, und sonst haben wir ein bisschen Sightseeing. Das zweite Mal war ich mit Raphael bei einem Dokumentations Filmfestival, das in Tartu im Nationalmuseum war. Das war echt wiedermal ein angenehmer Schub mit Kultur und Information, was man hier in Pahkla eigentlich viel zu wenig hat.

Saremaa…

ist die größte Insel Estland, und es wachsen viele Bäume darauf. Dort war ich mit Kathi, Mathias, Sanna und Doris, wir haben einen echt schönen Urlaub in viel Natur und Auto verbracht. Es stimmt, wie im Reiseführer beschrieben, es gibt viel Bäume :)

Das war es dann wiedermal. Bilder zu all den könnt ihr auf meine leider vorhandenen doch sehr praktischen Picasa Seite finden, zu der ihr den Link unter „Bilder“ findet!

Kürbisrezepte

Eigentlich ist ja die Zeit fürs verarbeiten von Kürbissen usw. schon vorbei, aber nachdem wir einiges über hatten, machten wir mehr von dem das wir schon in Herbst auch machten, und diesmal schreib ich auch gleich das Rezept auf, da es wirklich gut schmeckt:

Kõrvitsasalat

4kg tükeldatud kõrvitsat
3 l äädikalahust (10 dl äädikat + 3 l vett)
800 g suhkrut
2 tl soola
14 nelki
(kaneelikoor)

Marinaadi keeta 10 minutit. Siis kõrvitsatükid sisse ja keeta, kuni nad muutuvat läbipaistvaks. Asetada pastöriseeritud purki, purk kaanatada.

Kõrvitsachutney

5 kg tükeldatud kõrvitsat (spaghetti kõrvitsat)
1 kg peenestatud sibulat
1,8 kg suhkrut
4 tl ingverpulbrit (mitte kahjuga)
4 spl karripulbrit
4 tl soola
1 l öödikalahust (10 dl + 1 l vett)
rosinad

Keeta nii kaua kuni konsitents muutub võide sarnaseks. (Vähemalt tund aega). Asetada pastöriseeritud purki, purk kaanetada.

Kübrissalat

4 kg Kürbis Stücke (welcher weis ich leider noch nicht)
3 l Essig (10 dl Essig + 3 l Wasser)
800 g Zucker
2 tl Salz
14 Nelken
(Zimtstangen)

Die Marinade 10 Minuten kochen. Dann die Kürbisstücke dazu geben. Wieder aufkochen. In Gläser abfüllen.

Kürbischutney

5 kg Kürbis Stücke (Muss Spaghetti Kürbis sein, damit er sich durchs kochen auflöst)
1 kg geschnittene Zwiebel
1,8 kg Zucker
4 tl Ingwerpulver
4 sl Salz
1 l Essig (10 dl + 1 l Wasser)
Rosinen

So lange Kochen bis sich der Spaghettikürbis aufgelöst hat. Dann in Gläser abfüllen.

Also ich kann die zwei Rezepte wirklich nur empfehlen.

Butter …

aber mit der fang ich nicht an. Weil jetzt habe ich gerade beschlossen wiedermal einen Eintrag zu schreiben, und da musste ich feststellen das es schon zwei Monate aus ist das ich das letzte mal geschrieben habe, und auch das letzte mal Bilder hinauf geladen habe, also werden dann auch bald mal neue Bilder kommen, weils ja nicht so ist das ich in der Zeit nie ein Foto gemacht hätte. Also ich werde jetzt mal den Versuch starten über alles zu schreiben was so geschehen ist.

 

Also nachdem wir das Kochen von Marmeladen und Salaten abgeschlossen haben, began die Arbeit in den Workshops.

 

Workshops

 

In der Kerzenwerkstadt produzieren wir Bienenwachskerzen aus fast 100% Estnischen Bienenwachs, das machen eigentlich zum Großteil die Dörfler ausgenommen das abschneiden des Dochtes in dem dann ein Knoten gemacht werden muss, sowie das Packen. Natürlich kontrollieren wir das ganze, ob sie es auch richtig machen. Ist eigentlich ganz gemütlich in der Kerzenwerkstadt, aber jetzt bin ich sowieso nur noch aushilfsweise dort, weil ich genug auf der Farm zu tun habe. Genau das selbe ist es mit der Weberei in der Teppiche gewebt werden. Alles was in den Werkstädten Produziert wird, wird dann verkauft, besonders Kerzen über ganz Europa, also wenn irgendwer Interesse hat, eine vollständige Übersicht findet ihr auf der Homepage: www.pahklack.ee (Auch mit Deutschen Bestelltformular, die schönen Bilder von den Kerzen die so übersichtlich zu sehen sind, wurden übrigens von mir zusammengestellt :) ).

 

Wie oben schon erwähnt wurde arbeite ich vor allem auch auf der Farm, also vom Melken wisst ihr ja schon. Sonst muss ich auch noch in der Früh im Stall helfen, was bedeutet: Ausmisten, Heu verteilen, und andere Sachen die halt so anfallen

 

Weinachtsspiel

 

Dann ungefähr Anfang Dezember haben wir auch mit dem Weihnachtspiel angefangen. Das Spiel wurde von Rudolf Steiner niedergeschrieben und ist eigentlich eine Tradition aus Oberufer, ich habe das Original gelesen und es ist echt super zu lesen weil es in echt coolen Dialekt geschrieben ist. Wir spielten es natürlich in Estnisch. Ich habe einen sehr unfreundlichen Wirten gespielt. War sehr witzig muss ich sagen. Diesen Spiel haben wir dann dreimal vorgeführt. Zum ersten Mal waren wir in Karola, wo ein alter Dörfler von uns lebte. Das Dorf war in der Besetzungszeit eines der größten Einrichtungen für Kinder ohne Eltern, oder Menschen die in einer Gesellschaft die nur aus Starken und Guten besteht nicht existierten. Es soll zu dieser Zeit sehr heftig zugegangen sein, Mishandlung usw, war täglicher Alltag. Heute wurde die Einrichtung ganz neu aufgebaut und ist nur noch für schwer Behinderte. Das zweite Mal waren wir in einer Tagesstäadte in Kose, das ist ganz in der nähe von uns, und das dritte Mal hatten wir eine Aufführung bei uns im Dorf bei dem ganz viele Leute kamen. Termin war der 22. Dezember, mein Geburtstag :). Hat mich aber eigentlich nicht sonderlich gestört, weil was hätte ich den sonst gemacht?

 

Adventsring

 

Neben der Aufführung des Weihnachtspieles hatten wir auch einmal einen Adventsring. Das ist eine Deutsche Tradition bei der man in einen Kreis aus Tannenzapfen hinein geht und Kerzen abstellt. Dabei wird in Hintergrund durchgehend Musiziert, ich spielte Leier sowie Gitarre, bzw. Hätte Gitarre gespielt, nur die hat dann leider in Moment des Spielens nicht mitgemacht.

 

Weihnachten

 

Naja, und während die Kühe immer noch fröhlich gemolken wurden, der vierte Advent schon vorbei war, kam Weihnachten, das auch wieder mit einem Besuch bei den Kühen begonnen hat, danach war es aber bis auf einen zweiten Besuch bei den Kühen sehr gemütlich, wir haben gemeinsam gesungen, dann haben wir nochmal die Kühe besucht um für sie zu singen, danach hatten wir noch eine Abendmesse, die für meinen Geschmack zu Spät war, auch wenn ich am nächsten Tag nicht die Kühe besuchte sondern den Ort an dem sie leben, um ihren Mist weg zuräumen, den sie im täglichen Dasein produzieren. Der nächste Tag ging dann weiter mit etwas singen, und dann Geschenke verteilen, bei dem jeder der sein Geschenk von einer Person bekommen hat, einer beliebigen Person wieder eines gibt. Wer wenn was schenkt, damit jeder was bekommt, wurde vorher gezogen, also so wie bei uns in der Weberman Verwandtschaft mit dem Wichteln, was ich übrigends für eine sehr gute Idee halte. Danach haben wir wieder gesungen. Dann ging eigentlich eine ganz normale Arbeitswoche weiter, die allerdings sehr gemütlich war, da es keine Workshops gab und es somit eigentlich nur Melken und Stall gab.

 

Konzerte

 

In der Zeit war ich auch immer wieder auf Konzerten, dabei war besonders das vom 27. Dezember sehr cool. Es war ein Art Volksmusik Konzert, aber sehr experimentell und modern. Echt genial, falls wer am Linzfest war, mich hat es ein bisschen an BeeFolk erinnert. Im Sommer soll ein Festival in Viljandi sein wo nur solche Musik gespielt wird, ich hoffe ich kann dort hin, das wäre echt genial. Vor allem weil ich bald verlerne was Fortgehen ist, aber ich glaube es ruht nur ganz tief im Inneren von mir. :) Die anderen Konzerte waren Chor Aufführungen die ich auch sehr schön gefunden habe, auch sehr ungewohnt weil ich Zuhause eigentlich nie bei Weihnachtskonzerten war. Das sollte ich wohl nachholen.

 

Silvester

 

war natürlich auch große Party, aber absolut nicht vergleichbar mit den gewöhnlichen Parties die ich bis jetzt so gehabt habe. Zuerst haben wir gemeinsam gegessen, dann machten wir Disco, bei der wir zu unter anderem Schürzenjäger getanzt haben, und am Ende gab es noch einen Kampf zwischen den Häusern in Form eines riesigen Menschärgeredich, bei dem mein Haus hat gewonnen :)

 

Danach waren glaub ich noch ein zweimal Melken und dann waren sowieso meine Eltern auf besuch. Das wird glaub ich mal ein eigener Eintrag, weil sonst würde das den Rahmen hier sprengen.

 

Milchküche

 

Nachdem uns jetzt eine andere Freiwillige verlassen hat, da sie sich nicht mit der Atmosphäre hier anfreunden konnte, musste jetzt ein Tag in der Milchküche übernommen werden, dazu habe ich mich gemeldet, da ich sowieso schon immer mal das ganze ausprobieren wollte. Dadurch habe ich auch zum lernen angefangen, und begonnen habe ich mit einem gelben Käse, kann ihn aber noch nicht alleine machen, weil ich noch nicht die Möglichkeit hatte ihn ein zweites Mal zu machen. Für normal wird donnerstags Joghurt gemacht. Das hab ich jetzt gelernt, und zu beiden kommt mal das Rezept, aber nicht jetzt. Nebenbei habe ich auch einen Teil des Topfen machens gelernt.

 

Beim Topfenmachen ist ein neben Produkt der Sauerrahm, aus diesem kann man wiederum Butter machen. Bis vor zwei Jahren war das auch regelmäßig so. Doch dann ging leider die Buttermaschine kaputt, und die zwei anderen die wir hatten, waren dann schon verschenkt. Man kann natürlich immer noch Butter machen, in dem man den Sauerrahm einfach in ein drei Liter Glas gibt und 15 Minuten schüttelt. Das geht allerdings ganz schön ins Gestell, deswegen habe ich beschlossen mich auf die Suche nach eine Buttermaschine zu machen. Da sie hier in Estland keine finden, oder finden wollen? Aber nachdem früher viele Leute Butter machten, aber jetzt nicht mehr so viele, dachte ich mir das vielleicht der eine oder andere eine im Dachboden oder im Keller stehen hat, die er nicht mehr verwendet. Da würden sich besonders die Freiwilligen, aber auch das gesamte Dorf sehr darüber freuen, ob sie jetzt mit Hand oder mit Strom angetrieben wird ist dabei ziemlich egal, da wir sowieso Dörfler haben denen diese Arbeit sehr gefällt, und die auch früher die Buttermaschine mit Hand antrieben. Falls ihr euch jetzt denkt, ja ich hab eine, aber wie kommt die dann herauf? Dann könnt ihr euch einfach bei mir über E-Mail oder bei meinen Eltern melden, wahrscheinlich fährt im laufe des Jahres ein Auto oder Wohnmobil herauf, und da könnte man das hinein geben.

 

Wetter

 

… weil ohne dem geht’s auch nicht. Es ist nicht kalt, muss ich sagen, momentan hat es immer um die Null-Grad und wenn der Schnee mal vorbei schaut (so wie am 25. Dezember 2 Stunden) dann ist er am nächsten Morgen wieder weg. War nicht heißt das es nicht glatt ist auf den Straßen, den das Eis dort hält sich auch ziemlich lange. Die tiefsten Temperaturen haben meine Eltern miterlebt, das waren dann auch gleich die schönsten Tage, also als sie ankamen, kam die Sonne auch, und als sie mich verließen, verließ uns die Sonne auch. Was aber auch heißt das die warme Wolkendecke nicht hier war, also hat es in der Nacht bis zu Minus 18 Grad gehabt. Am Tag wars auch nicht wirklich wärmer. Besonders kalt ist es aber eigentlich nur beim Melken, deswegen habe ich den Versuch gestartet den Melkstall etwas abzudichten, ob das geholfen hat werde ich bei der nächsten Kälte sehen, die eigentlich schon drei Tage sein sollte und ungefähr -25 Grad betragen sollte, aber mal sehen ob sie noch kommt. Ein bisschen kälter wär auf jedenfall sehr gut, den was man zuhause vielleicht zu wenig realisiert ist, das Schnee Weiß ist und somit die Sonnen und Mondlicht reflektiert und damit auch die langen Nächte, die schon kürzer werden, heller macht.

 

Ja, das war es wiedermal nach langem, Bilder kommen dann auch bald!

 

Liebe Grüße an alle, Frohe Weihnachten und ein Gutes neues Jahr und danke für die Mails, früher oder später bekommt jeder eine Antwort, aber wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt habe ich relativ wenig Zeit :/

 

PS: @Nils, wenn du´s bis hier geschafft hast, respekt ;)

PS2: Und wer immer noch nicht genug hat kann auch meinen Tätigkeitsbericht lesen:

Tätigkeitsbericht Microsoft Word Dokument

Tätigkeitsbericht Open Office Dokument

Bilder

Also, nachdem ich schon von mehreren Seiten hörte, das die Bilder zu klein sind und man zB nicht einmal die Schlächter des Schweines anständig identifizieren kann, habe ich mich dazu entschlossen, oder vielmehr überwunden, Picasa Web Album zu verwenden, wie ich dazu stehe wissen einige vielleicht schon, andere können es lesen wenn sie oben auf Bilder (neben Blog, klein und Weiss geschrieben, in der linken unteren Ecke des schönen Waldes) klicken, dort ist auch der Link zur Gallery aufzufinden, in Zukunft werde ich immer einen kleinen Hinweis Posten wenn neue Bilder hinzukommen!

Ballett

Als wir mal so gemütlich vorm Tobias Haus gesessen sind und die Sonne gescheint hat, haben Sanna und ich über Opern geprochen und haben den Entschluss gefasst das wir mal in eine Fahren wollen. In dem Moment hört uns Christina und machte sofort einen Vorschlag, nach längerem hin und her haben wir uns für Don Quichot ein Ballett entschieden. Das haben wir dann im Dorftreffen vorgeschlagen und nach Motivation durch Co-Worker Silvo haben 13 Leute beschlossen teilzunehmen. Wir sind dann mit dem alten Volvo, und Silvo mit dem Bus nach Tallinn gefahren und haben uns dort das Ballett angesehen, für mich das Erste und wirklich, es ist wie man es sich vorstellt, nett, ist wohl das richtige Wort, im ganzen hat es mir sehr gefallen, den Dörflern auch, also war es ein gelungener lustiger Abend!

Fotos:

lang ists her…..

aber man lebt sich halt doch ziemlich ein und dadurch gibt es immer weniger zu schreiben, wobei es immer noch Besonderheiten gibt:

Sauerkraut

Also wir haben Sauerkraut gemacht und das dann wie alles andere in Glässer abgefüllt, wies funktioniert?

Also zuerst wird das Kraut mal aussortiert, das schlechte wird verarbeitet der Rest für den Winter eingelagert, dann werden die schlechten Teile weggeschnitten und möglicherweise auch ein bisschen gewaschen aber nicht viel, weil Wasser nicht gut für das Kraut ist. Nun wird das Kraut in Teile geschnitten und Marek gegeben, der hat eine riesen Rasbel mit der er das Sauerkraut klein macht. Danach werden Salz, Sauerkraut, Karotten und Kümmel vermischt 10 Minuten stehen gelassen dann kommt die Flüssigkeit heraus, der Brei wird dann in Glässer gegeben wo er dann zum gähren anfängt dadurch muss man die Gläser immer wieder abschöpfen, wenn das vorbei ist wird die abgeschöpfte Flüssigkeit wieder hinzugegeben und zugemacht. Fertig, ab in den Keller.

Was wir sonst noch so verarbeitet haben waren vorallem Kürbisse, da gibt es verschiedenen Sorten, die eine ist der Spaghetti Kürbis, wenn man den lange kocht löst er sich in dünne streifen auf und mit Essig und Rosinin gibt das eine genial schmeckende Konsistenz die ich gerne mal mit Reis essen würde, und glaube ich auch machen werde.

Nachdem die beiden Sachen abgeschlossen waren haben wir mit den Kräutern begonnen die geputzt werden muessen dann werden sie zusammengeschmischt, wenn sie zu Tee verarbeitet werden oder einfach nur in Gläser als Gewürze fürs Kochen abgefüllt.

Vor den drei oben genannten Aktivitäten haben wir Äpfel verarbeitet und ca. 300 Liter Apfelsaft sowie ich glaube nochmal soviel Apfelmuus gemacht, das war echt richtig richtig viel!

Tja, neben der Arbeit ändert sich eigentlich nicht so viel, nur dass ich wiedermal umgesiedelt bin und jetzt in meinem vorerst entgültigen Haus gelandet bin. Das Manni Maja, es ist ziemlich abgelegen (1 KM von Dorf) und dadurch auch sehr ruhig, was echt angenehm sein kann. Allerdings auch Nachteile hat, wenn man zB um halb 6 in der Früh zum Melken gehen muss, und es bereits jetzt -5 Grad hat. Schnee haben wir allerdings noch nicht, auch wenn die Nächte immer länger werden (Aufgang glaub ich ca. 7 Untergang ca. 5, also es ist schon nicht mehr so lange Hell, aber bis jetzt ist es noch ganz in Ordnung).

Rätsel

 Ich war in einem Secondhand laden, und es viel mir etwas auf, was? (use comments)

Shop 1

Shop 2

Von lebenden Tieren

Fotos sind zwar schoen, aber Worte doch noch effiktiver, deswegen wiedermal nach diversen Fotoshows ein bisschen was zu lesen. Also das ich mit toten Tieren zu tun habe war weiter unten schon zu lesen, nun aber zu den lebendigen, MUUHHHHH machen sie, Kühe heisen sie, Milch geben sie, aber wie?

Also, nach dem ich jetzt doch schon 5 mal gemolken habe, kann ich sagen ich habs schon halbwegs drauf, die erkenntnis das es sich dabei hauptsächlich ums abwaschen dreht, war die am Anfang, jetzt lern ich die Kühe schon kennen und freu mich immer wieder darauf mit ihnen ein bisschen zu arbeiten. Also man trifft sich um vier Uhr mit einen zweiten Voluntären und dann beginnt man die Melkmaschinen zusammen zu bauen, das dauert nicht lange, dann werden die Kühe herein gelassen (als ich es zum ersten Mal alleine gemacht habt, hat sich Üle gleich als fünfte Kuh herein geträngt obwohl nur vier im Melkstall Platz haben, ich war absolut überfordet und holte gleich Kyrie, die mir dann sozusagen das Leben redete). Tja dann wird erst mal die Kuh gewaschen, abgetrocknet und angemolken (mit der Hand) dann kommt die Maschine rauf, was sich allerdings als schwieriger erweist als man glaubt da man echt ziemlich flink sein muss, den sonst halten sie nicht weil es mit Luftdruck funktioniert. Dann hat man mal Pause (ich beschäftige mich dann immer mit den Namen der Kühe (Juule, Ülli die Tochter von Üle, usw usf). Dann kommt die Maschine runter, und es wird die Milch gecheckt ob sie gut ist oder nicht (bei mir war sie noch immer gut), dann wird die Kuh noch mit den Händen zu Ende gemolken, was allerdings ziemlich schwierig ist, da man am Anfang unsicher ist obs geklappt hat. Somit hat man eine Kuh fertig. Das macht man dann mit allen Kühen (momentan 11, allerdings ist man zuzweit). Danach muss der Stall und die Maschinen geputzt und Desinfiziert werden, das dauert auch eine halbe Stunde und ist echt ziemlich blöd. Tja somit ist man ca. 2-3 Stunden später mit 8-11 Kühen fertig, in der früh gehört das auch gemacht, dauert ein bisschen länger, da die Kühe mehr Milch geben, allerdings weis ich das nicht da ich bis jetzt noch nie in der Früh machen musste. Danach wird die Milch in der Milchküche weiter verarbeitet, wie das geht weis ich noch nicht aber ich werds hoffentlich bald lernen :)

Photofight

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